Ikat Geschichte

Modeträume sind
Extravaganz und Nachhaltigkeit vereinen sich in einem Namen: Belle Ikat. Das Mannheimer Modelabel verwirklicht die Modeträume seiner Kundinnen mit dem einzigartigen Ikat aus Usbekistan. Kleine Manufakturen weben nach jahrtausendealter Tradition, die Farben sind ökologisch einwandfrei, der Handel ist fair. Ein Blick hinter die Kulissen verrät, was den Stoff besonders macht.

Von der Raupe zum Kaftan

Es ist ein langer Weg von der rohen Seide bis zum fertigen Kleidungsstück:Zwei Wochen braucht es, um einen 40 Zentimeter breiten Stoff zu fertigen. In aufwendigen Verfahren werden die Seidenfäden gereinigt, veredelt und als geschmeidiges und glänzendes Garn zu Strängen gewickelt. Der malaiische Name Ikat bedeutet „binden”, „umwickeln” und verweist auf die besondere Färbetechnik:Einzelne Abschnitte der Stränge werden mit Wachs oder Schnüren aus Pflanzenfasern abgebunden. Beim Eintauchen ins Farbbad bleiben diese Abschnitte rohweiß, charakteristische Muster entstehen – von treppenartigen Streifen bis hin zu geometrischen Strukturen. Usbekische Ikatmeister färben einzig den Kettfaden, der quer laufende Schussfaden bleibt unbehandelt. Schuss- oder Doppelikats hingegen finden sich in Afrika oder Südamerika.

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